Wolferschwenda
Wolferschwenda

Neues vom Dorfkulturverein

Zu einer Projektbesichtigung lud die Regionale Aktionsgruppe (RAG) Kyffhäuser e.V. in die Kirche nach Wolferschwenda. Mit dessen finanzieller Unterstützung im Rahmen eines LEADER-Projektes konnten die Statik sowie die Böden der Emporen verstärkt und erneuert werden. Auch für neue Innentreppen und die Verschalung noch offener Gaupen reichten die Gelder, welche sich aus weiteren Mitteln des Kirchenkreises Bad Frankenhausen-Sondershausen, des Kirchgemeindeverbandes Greußen-Großenehrich und dem Dorfkulturverein zusammen setzten. Aber ohne die Zuwendung in Höhe von ca. 14.000 € vom Freistaat Thüringen und vom Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) wäre diese Baumaßnahme nicht realisierbar gewesen. Neben der Vereinsvorsitzenden der RAG, Landrätin Frau Antje Hochwind, die das ehrenamtliche Engagement der aktiven Dorfgemeinschaft  und das  sehr gute Zusammenspiel zwischen Kirchgemeinde und Dorfkulturverein besonders hervorhob und würdigte, gesellten sich weitere Vertreter des Landkreises und Mitglieder der Regionalen Aktionsgruppe Vertreter des Kirchenkreises, wie Superintendent Bálint, der Kirchgemeinde, der politischen Gemeinde sowie des unterstützenden Dorfkulturvereins zur Besichtigung. Fachliche Fragen zur Bauausführung und der baulichen Geschichte der Kirche beantworteten Frau Angermann vom betreuenden Architekturbüro und Herr Huke vom bauausführenden Handwerksunternehmen.
Der Vorsitzende des Dorfkulturvereins erläuterte den Besuchern mit einer Bilderpräsentation die bereits durchgeführten Arbeiten und umgesetzte Nutzungsmöglichkeiten des denkmalgeschützten Gebäudes. Das erweiterte Nutzungskonzept kirchlicher und kultureller Art der Kirchgemeinde und des Vereins, unter Einbeziehung der Kinder sowie aller Generationen, punktete auch bei den anwesenden Besuchern. So soll neben Gottesdiensten, Familienfesten, Konzerten u.ä., auf den Emporen eine heimatkundliche Ausstellung zur ländlich geprägten Ortsgeschichte entstehen.
Hierzu hatte der Ortschronist schon zwei Schautafeln zum Ort und des Freistaates angefertigt und präsentiert.
Das Kirchgebäude soll nach jahrelangem Dornröschenschlaf wieder ein lebendiger Ort für alle Generationen werden. Die Gestaltung kulturellen Lebens auf dem Land und die Bewahrung der geschichtlichen Zeitzeugen sowie die Weitergabe an nächste Generationen ist der angestrebte Handlungsschwerpunkt.
Mit verschiedensten Aktionen und Veranstaltungen sollen die Traditionen und regionales Brauchtum gepflegt sowie das nachbarschaftliche Zusammenleben gefördert werden. Mit aktiven Dorfgemeinschaften die Lebensqualität verbessern und mit einer positiven Gesamtentwicklung des Ortes, dessen Identität und Zukunft erhalten. All das konnte man während der Besichtigung erfahren und erleben, was so manchem Besucher imponierte. Fazit des Termins war es, dass die aktuellen und zukünftigen Baumaßnahmen gewiss zu einer Verbesserung des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens beitragen werden. So wurde nicht nur den Finanzierenden, sondern auch den Akteuren vor Ort gedankt und ihnen viel Erfolg für weitere Projekte gewünscht.
Nach vielen interessanten Gesprächen zwischen den verschiedenen Besuchern ging dieser Termin mit neuen Anregungen zu Ende.

Aktuelles

24.12.2017 Christvesper

 

 

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