Naturschutzgebiet

Das Flurstück 30 mit einer Flächengröße von 4,0015 ha, ist Eigentum der Gemeinde Wolferschwenda. Der Flurname Goldleite, an den sich unsere Gölleiden anlehnt, erinnert an die uralte Keltische Bezeichnung gol für Morast oder sumpfige Stelle. Die alte deutsche Bezeichnung Gölden für einen Wasserzuber, ist ein beredtes Beispiel. Die sumpfig nasse Geländevertiefung an der Stelle des heutigen Teiches, liefert den Beweis, dass sich an der Gölleiden sumpfiges Gelände befand.
Dieses Feldflurstück war bereits vor der Separation 1864 mit Bäumen bepflanzt, wovon ein alter Gravensteiner mit einem Stammdurchmesser von 1,08 Meter zeugt, der vermutlich noch aus der Anpflanzungskampagne im Jahre 1830 stammt. Der 13 Meter hohe und völlig hohle Baum trägt noch fast jedes Jahr beachtlich große Früchte und hat im Jahr 2012, durch die Last der Äpfel, einen starken Ast eingebüßt.
Außer dem Einzelexemplar Gravensteiner sind noch der Bllefleur, der Boskoop, verschiedene Reinetten, der Berlepsch, der Kox Orange, der James Grieve, der Ontario, der Rote Kardinal, der Wilhelmsapfel und der Jakab Lebel und sicher noch einige Sorten mehr anzutreffen.
Vermutlich in den Jahren um 1920 wurden auf dem Schinderanger, dem so genannten Schingeleich, wo verendete Tiere vergraben wurden, Pflaumenbäume und auf dem Hügel Kirschbäume angepflanzt.
Das Flurstück 32/1 Hinter dem Dorfe mit einer Größe von 3,5589 ha wurde 1960, als damaliges Volkseigenes Grundstück, heute die Erbengemeinschaft Altenkamp, Rudel, Lehmann, Martin und Hornung, von der LPG „Frohes Leben“ Wolferschwenda mit verschiedenen Apfel-, Birnen-, Süß- und Sauerkirschsorten bepflanzt.
Die beiden Flurstücke 30 und 30/1 sind als Streuobstwiese eingestuft und werden seit dem 07.06.1994, einschließlich des in persönlicher Pflege befindlichen Teiches, als Geschützter-Landschafts-Bestandteil (GLB) ausgewiesen.
Nachpflanzungen haben die Fördergesellschaft für Arbeit und Umwelt (FAU) und der Heimatverein Wolferschwenda e.V., vorgenommen. Das Pflanzgut, zumeist alte Apfelsorten, wurden vom Amt für Umwelt, Natur und Wasserwirtschaft bereitgestellt. Zum Beispiel wurden 2011 sieben und 2012 vier Bäume nachgepflanzt, u. a. solche Sorten wie Cox Orange, Jakob Lebel, Boskoop und James Grieve.

Quelle: Ortschronist Wolfgang Weinmann


Aktuelles

wichtige Termine:

 

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               mit dem Chor

               "Glaubhaft"

01.12.17 Adventsfeier für die

               Senioren

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